Stone-Veneer®
Verarbeitung / Werkzeuganforderung
Das Stone-Veneer hat dünne Steinschichten und lässt sich mit
handelsüblichen Hartmetallsägen schneiden. Bedingt durch die
dünne Steinschicht und die rückseitige Glasfiberschicht verringert
sich die Standzeit der Sägen.
Beim Schneiden von Plattenwerkstoffen,
die beidseitig mit
Stone-Veneer belegt sind, sollten Vorritzer
eingesetzt werden,
da die Steinoberfläche auf der Unterseite
unsauber absplittert.
Beim Fräsen macht sich die Steinoberfläche ebenfalls durch geringe
Werkzeugstandzeiten bemerkbar. Bei größeren Stückzahlen werden
diamantbestückte Werkzeuge empfohlen.
Bei allen Fräs- und Sägearbeiten sollten die allgemein gültigen
Schnittgeschwindigkeiten in der Holzbearbeitung nicht überschritten
werden. Stumpfe Werkzeuge, zu hohe Umdrehungen oder
zu geringe Vorschubgeschwindigkeiten erzeugen Reibungswärme
und führen somit zur Plastifizierung der rückseitigen Polyesterschicht.
Trägerwerkstoffe / Gegenzug
Das Trägermaterial muss dem jeweiligen Einsatzzweck
entsprechen. Es eignen sich alle Holzwerkstoffe sowie
Leichtbauwerkstoffe gleichermaßen.
Wird das Stone-Veneer nur einseitig auf das
Trägermaterial gebracht, muss besonderer Wert auf
den
Gegenzug zum Stone-Veneer gelegt werden.
Mechanisch befestigte Platten, die einseitig mit
Stone-Veneer belegt sind, benötigen mindestes ein 160 g/m² Gegenzugpapier bzw. HPL.
    Bei dem Einsatz als Boden- oder Wandpaneel müssen
die
    klimatischen Unterschiede berücksichtigt werden.
    
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Abb.:
Sägeschnitt

Abb.: Fräskante
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